ZUM MITLESEN:
1. Vorfahre der Menschenaffen lebt im Regenwald
So, jetzt haben wir nur noch knapp zwei Meter und drei Schilder vor uns. Auf diesem kurzen Rest der Strecke geht es um eine Gruppe von Säugetieren, die Hominiden – oder Menschenaffen – genannt werden. Heute gehören dazu der Orang-Utan, Gorilla, Schimpanse, Bonobo und Homo, also Mensch. Aber vor 18 Mio. Jahren gibt es noch keine dieser heutigen Arten, sondern allein ihren gemeinsamen Vorfahren, ein kleines Äffchen, das in Ostafrika in den Baumwipfeln des Regenwaldes lebt.
2. Trockenheit erzwingt Anpassung
Auch wenn das Äffchen selbst nichts davon gemerkt haben dürfte, wird seine weitere Entwicklung doch stark von der Plattentektonik beeinflusst. Denn seine Heimat befindet sich genau am „Großen Ostafrikanischen Grabenbruch“, der Nahtstelle zweier Erdplatten, die gerade dabei sind, auseinander zu driften.
Dadurch entsteht ein breites Tal, das sich auch heute noch durch ganz Ostafrika zieht. Wegen der hohen Berge an seinen Rändern bleibt in diesem Tal der Regen nun immer mehr aus, und der ehemals feuchte Regenwald verwandelt sich nach und nach in eine trockene Graslandschaft. Unserem Äffchen bleibt daher nichts anderes übrig, als von den Baumkronen herunterzuklettern und seine Lebensweise anzupassen an die flache, mit Gras bewachsene Steppe.
Wie es mit ihm weitergeht, erfahren Sie am nächsten Schild.